1.
Regelungsgegenstand
1.1. Die
nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle
Rechtsgeschäfte von amh Design,
nachfolgend „Anbieter“ genannt, mit ihrem Vertragspartner, nachstehend
„Kunde“ genannt.
Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht.
1.2.
Die jeweiligen Leistungen und Lieferungen werden in einem gesonderten
Vertrag mit dazugehöriger
Leistungsbeschreibung (Offerte) festgelegt.
1.3. Angebote des Anbieters sind
stets freibleibend und unverbindlich. Bestellungen gelten als angenommen, wenn sie vom Anbieter mündlich oder schriftlich bestätigt
werden.
2. Vergütung
2.1. Die Höhe der Vergütung sowie der
Abrechnungsmodus richtet sich nach der jeweiligen Offerte.
Rechnungen des Anbieters sind innerhalb von 10 Tagen nach
Rechnungsstellung ohne jeden Abzug zur Zahlung fällig.
Der Kunde kommt 30 Tage nach Zugang der Rechnung oder durch
Mahnung oder, wenn der Zeitpunkt der Zahlung kalendermäßig bestimmt ist, durch Nichtzahlung zum
vereinbarten Zeitpunkt in Verzug. Ab Verzugseintritt steht dem Anbieter ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 10%
über dem Basiszinssatz nach dem Diskont-Überleitungsgesetz zu, sofern der Kunde nicht nachweist, dass
dem Anbieter ein geringerer Zinsschaden entstanden ist.
Das Recht zur Geltendmachung eines darüber hinausgehenden
Verzugsschadens bleibt unberührt.
2.2. Wenn der Kunde Aufträge,
Arbeiten, Planungen und dergleichen ändert oder abbricht bzw. die
Voraussetzungen für die Leistungserstellung ändert, wird er dem Anbieter alle
dadurch entstandenen Kosten ersetzen und den Anbieter von allen
Verbindlichkeiten gegenüber Dritten freistellen.
2.3. Falls der Kunde vor Beginn der
Auftragsbearbeitung vom Vertrag zurücktritt, kann der Anbieter einen
angemessenen Teil der vereinbarten Vergütung als Stornogebühr verlangen.
3. Leistungszeit
Vereinbarte Leistungs- und Liefertermine verlängern sich
jeweils um den Zeitraum, in dem der Anbieter durch Umstände, die nicht von ihm zu vertreten sind, an der Erbringung der
Leistung gehindert ist. Gleiches gilt für den Zeitraum, in dem der Anbieter auf Informationen oder Mitwirkungshandlungen des
Kunden wartet.
4. Mitwirkung des Kunden
4.1. Der Kunde stellt dem Anbieter
die in die Web-Site einzubindenden Inhalte (Texte, Bilder, Grafiken, Logos,
Tabellen, etc.) in der gemäß Leistungsbeschreibung vereinbarten Form zur
Verfügung. Für die Beschaffung oder Herstellung der Inhalte ist der Kunde selbst verantwortlich.
4.2. Der Kunde stellt dem Anbieter
alle sonstigen zur Durchführung der Vertragsleistungen erforderlichen
Unterlagen und Informationen zur Verfügung.
4.3. Soweit im Rahmen der
Vertragsdurchführung Arbeiten in den Geschäftsräumen des Kunden
durchzuführen sind, wird der Kunde dem Anbieter während der üblichen
Geschäftszeiten ungehinderten Zutritt gewähren und ihm Räumlichkeiten und Arbeitsmaterial in angemessenem Umfang zur Verfügung
stellen.
5. Haftung
5.1. Für Mängel seiner Leistungen haftet der Anbieter
nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
5.2. Bei einfacher Fahrlässigkeit
haftet der Anbieter dem Kunden nur bei Verletzung vertragswesentlicher
Pflichten (Kardinalspflichten). Im Übrigen ist die vorvertragliche,
vertragliche und außervertragliche Haftung des Anbieters auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, wobei die
Haftungsbeschränkung auch im Falle eines Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen des Anbieters gilt. Die Haftung des
Anbieters ist auf die Höhe des vorhersehbaren Schadens begrenzt.
5.3. Für den Verlust kundeneigener
Daten haftet der Anbieter nur, wenn die Daten vom Kunden ausreichend aktuell und vollständig gesichert wurden und eine Rekonstruktion mit
vertretbarem Aufwand möglich ist.
5.4. Der Anbieter ist für die vom
Kunden bereitgestellten Inhalte nicht verantwortlich. Insbesondere ist er
nicht verpflichtet, die Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße zu überprüfen.
Sollten Dritte den Anbieter wegen möglicher Rechtsverstöße in Anspruch nehmen, die aus den Inhalten der Web-Site
resultieren, ist der Kunde verpflichtet, den Anbieter von jeglicher Haftung gegenüber Dritten freizustellen und dem Anbieter die
Kosten zu ersetzen, die diesem wegen der möglichenRechtsverletzung entstehen.
5.5. Der Anbieter haftet nicht für
die Zuteilung des vom Kunden beantragten Domainnamens durch die zuständige Registrierungsstelle.
5.6. Die vertraglichen
Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Anbieter verjähren in 2 Jahren
ab Anspruchsentstehung.
5.7.
Für Folgeschäden aus der Verwendung der Produkte wird jede Haftung
abgelehnt.
5.8. Amh Design
distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt der Webseiten, den darin
aufgeführten Links und den weiterführenden Links.
6. Abnahme
6.1. Abnahmetermine
werden im Projektverlauf einvernehmlich durch die Parteien bestimmt. Der
Anbieter ist berechtigt, dem Kunden einzelne Leistungen zur
Teilabnahme vorzulegen.
6.2. Sobald der
Anbieter die Leistung bzw. Teilleistung erbracht hat, wird der Kunde
innerhalb von zwei Wochen eineFunktionsprüfung durchführen und den Kunden
über das Ergebnis der Funktionsprüfung, insbesondere über auftretende offensichtliche Mängel, schriftlich
unterrichten. Sofern der Kunde dem Anbieter innerhalb dieser Frist keine
offensichtlichen Mängel anzeigt oder die Leistung des
Anbieters in Gebrauch nimmt, gilt die Abnahme als erteilt.
6.3. Anläßlich der
Funktionsprüfung auftretende, abnahmerelevante Mängel wird der Anbieter in
angemessener Frist beseitigen oder in sonstiger Form beheben.
Hiernach ist die betreffende Funktionsprüfung zu wiederholen. Die Abnahme darf nicht verweigert werden wegen
unerheblicher Abweichungen der Leistung von der Leistungsbeschreibung.
6.4. Wenn der
Käufer nach Ablauf einer ihm gesetzten Nachfrist die Annahme der
Liefergegenstände verweigert oder erklärt, die Ware nicht abnehmen zu wollen, kann der
Anbieter Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Dieser ist
berechtigt, als Schadensersatz wahlweise entweder
pauschal 25 % des vereinbarten Kaufpreises oder den Ersatz des effektiv
entstandenen Schadens vom Käufer zu fordern.
6.5
Die gelieferte Ware bleibt bis zur
vollständigen Bezahlung Eigentum von amh Design.
7.
Schlussbestimmungen
7.1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen
der Parteien gilt das schweizerische Recht.
7.2. Gerichtsstand
für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar
ergebenden Streitigkeiten ist Locarno.
Minusio 1. November 2009